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Im Moment bewegt mich gerade dieses Thema:
Mein Körper und ich, wir waren die längste Zeit meines Lebens alles andere als Freunde. Dieses "Ding" hat mich immer viel eher gestört als unterstützt, so kam es mir jedenfalls vor. In den letzten vier Jahren hat sich das wirklich sehr verändert, und inzwischen mögen wir uns grundsätzlich echt gern. Irgendwie passen wir trotzdem nicht so ganz zueinander, und das wird vielleicht auch immer so bleiben, aber wir sind mit dieser Tatsache jetzt gewissermaßen vertraut und können damit ganz gut umgehen.
Wenn ich unsere "Geschichte" miteinander bedenke, dann erfüllt es mich immer wieder aufs Neue mit Ehrfurcht, welch entscheidende Rolle ausgerechnet der Körper auf meinem Weg zu "mentaler" Befreiung gespielt hat und immer noch spielt. Ich verstehe erst im Nachhinein immer tiefer, welche körperlich-neurologisch-biologischen Vorgänge hinter dem steckten, was ich erlebt habe. Irgendwie - und ich hatte keine Ahnung, wie - habe ich, die immer ein so gespaltenes Verhältnis zum eigenen Körper hatte, es geschafft, den Körper machen zu lassen. Und siehe da, er hat zuverlässig FÜR mich gearbeitet, nicht gegen mich. Was für ein Wunderwerk er doch ist!
Ihr lieben Denker und Denkerinnen, wie ich eine war: ich fürchte, ich muss Euch enttäuschen. Mit Denken kann man ziemlich weit kommen, aber wenn Denken alleine reichen würde, dann sähe die Welt anders aus, ganz anders. Verstehen ist eben etwas anderes als Umsetzen, Theorie ist nicht Praxis, und Kopf-Wissen meilenweit entfernt von Fühlen und Leben! Es ist geradezu tragisch, wie sehr wir diese Entfernung unterschätzen, und wie wenig wir sie beachten. Es ist ein Abgrund, der zwei Welten trennt.
Das, was das Blatt wendet, ist nicht der Kopf, es ist der Körper. Solange der Körper etwas nicht "weiß", bleibt das Kopf-Wissen in der Umsetzung schwierig bis unmöglich. Aber wenn eine Erkenntnis wirklich in der Biologie angekommen und zu Körper-Gewissheit geworden ist, dann ist es plötzlich nicht mehr schwierig, sondern es geht ganz natürlich, ohne darüber nachdenken zu müssen. Dann ist es nicht einmal mehr ein Umsetzen!
Ich weiß, dass auch diese Erkenntnis nicht viel wert ist, solange sie nur im Kopf ist. Auch sie bringt erst dann wirklich etwas, wenn sie im Körper verankert ist, und das dauert. Man muss es erfahren, erleben, verkörpern eben. Aber gewöhnt Euch an diesen Gedanken, Stückchen für Stückchen, denn der ist wichtig.
Mein Körper und ich haben den ersten großen Schritt auf die andere Seite des Abgrunds ohne viel explizites Wissen geschafft. Und jedes Mal, wenn ich wieder mit einem Thema vor diesem Abgrund stehe und der Kopf alleine vor Schwierigkeit verzweifelt, weiß ich eher, was zu tun ist. Mal springe ich leichtfüßiger und mal unbeholfener, aber irgendwann und irgendwie lande ich auf der anderen Seite, dort, wo mein Körper es weiß. Die Einfachheit dort, dieser Unterschied, ist für den Kopf jedes Mal aufs Neue so unfassbar, dass mir die Worte fehlen. Erst neulich war es mal wieder so weit. Um das mit Dir zu teilen, habe ich diese Worte hier gesucht.
Inzwischen habe ich mir einiges darüber angeeignet, was es mit dem Verkörpern auf sich hat: welche Prozesse dabei ablaufen und warum. Vor allen Dingen aber darüber, wie wir den Körper dabei unterstützen können, uns zu unterstützen. Genau das (und noch vieles mehr) bringe ich in meine Arbeit ein, insbesondere, wenn Du Dich mit mir in das Abenteuer Safety First stürzt. Und ich kann Dir sagen: ich bin Feuer und Flamme!
Interessiert Dich das auch so sehr? Toll! Gerade jetzt laufen noch die allerletzten Tage bis zu meiner speziellen Geburtstags-Verlosung am 30.4., an dem ich unter allen Interessierten 1x die ganzen 6 Monate Abenteuer zum entsprechenden Sonderpreis von 304€ verlose. Das ist natürlich eine super Gelegenheit, aber keine Sorge: solltest Du sie verpasst haben, kannst Du ab diesem offiziellen Ende der Pilotphase auch zu jedem späteren Zeitpunkt einsteigen. Und Deinen ganz eigenen Sonderpreis finden wir dann auch. Ich freue mich auf Dich, egal, wann Du so weit bist!
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